Werde HUMUS+LandwirtIn und mache deinen Boden klimafit!

Der Umfang und die Dauer des Humus+Aufbauprojektes sind einzigartig in Europa und untermauern die Themenführerschaft von HUMUS+ und der Ökoregion Kaindorf auf dem Gebiet der regenerativen Landwirtschaft und des „Carbon farmings“.

 Im Kern besteht das Humusaufbauprogramm aus einer Vereinbarung zwischen HUMUS+ und dem/der einzelnen LandwirtIn, welche/r zustimmt, in einem Zeitraum von fünf bis sieben Jahren Humus auf einer landwirtschaftlichen Fläche seiner/ihrer Wahl aufzubauen. Die Landwirte sind in der Wahl ihrer Mittel frei, allerdings empfiehlt HUMUS+ eine Reihe von Management-Maßnahmen wie zum Beispiel dauernde Begrünung, pfluglose Bodenbearbeitung, Zwischenfrüchte, die Reduzierung von chemischen Spritzmittel oder den Einsatz von Kompost (siehe die 3 Prinzipien des Humusaufbaus).

HUMUS+ unterstützt die teilnehmenden Landwirte auf dem Weg zum Humusaufbau durch die Erzeugung und Verteilung von fachspezifischem Wissen (siehe Humus+Bildung).

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Ablauf der Teilnahme am Humus+Aufbauprogramm

Im Detail:

  • Außer den Kosten für die Erstuntersuchung des Bodens gehen die LandwirtInnen keine Verpflichtung ein.
  • Von jedem Humusschlag (1-5ha pro Schlag) werden im Zuge der Startuntersuchung 25 GPS-vermessenen Bodenproben durch ein zertifiziertes Ziviltechnikerbüro entnommen und zu einer Mischprobe vereinigt, von der der Humusgehalt bestimmt wird (Startwert). Die Bodenprobe wird von der AGES in Wien nach ÖNORM-Standards analysiert (Organischer Kohlenstoff, Gesamtstickstoff, pHCaCl2, CAL-extrahierbarer Phosphor und Kalium). Zusätzlich können austauschbare Kationen (Ca2+, Mg2+, K+, Na+, H+), Gesamt-Schwefel, Gesamt- und austauschbarer Phosphor sowie Spurenelemente (B, Fe, Mn, Cu, Zn, Cl, Si, Co, Mo and Se) nach der Albrecht/Kinsey-Methode bestimmt werden.
  • Fünf bis sieben Jahre nach der Startuntersuchung wird eine Erfolgsuntersuchung durchgeführt. Die Zunahme des Humusgehalts wird unter Heranziehung von Bodentiefe (0-25cm), Grobskelettgehalt und Lagerungsdichte auf die Fläche bezogen, um die Menge an zusätzlich gespeichertem CO2 zu berechnen (siehe auch CO2-Bindung durch Humusaufbau). Bei erfolgreichem Humusaufbau erhält der Bauer ein Erfolgshonorar von derzeit 30 € pro Tonne gespeichertem CO2. Bis zum Jahr 2021 konnten so insgesamt rund 410.000 € an Erfolgshonoraren an die teilnehmenden Humusbauern ausbezahlt werden.
  • Nach Auszahlung des Erfolgshonorars beginnt eine Fünfjahresfrist, innerhalb dieser der aufgebaute Humus nachweislich erhalten werden muss. Dies wird am Ende der First durch eine dritte Bodenuntersuchung überprüft. Kommt es in diesem Zeitraum zu einem Abbau von Humus, ist das Erfolgshonorar anteilig zurückzuzahlen.

 

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